Im Laufe eines Schuljahres üben die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen ein gewaltfreies Miteinander ein.

Orientiert an den Werten Freundlichkeit, Mitgefühl, Respekt, Toleranz, Toleranz, Recht auf ein gewaltfreies Miteinander, Verantwortung für das eigene Handeln und Ordnung beschäftigen sich die jüngsten Grundschulkinder in Erndtebrück intensiv mit folgenden Fragen: Wie gehen wir miteinander um, ohne uns selbst und die anderen zu verletzen? Was kann ich tun, damit es mir und anderen im schulischen Miteinander gut geht?

Im Projekt lernen die Kinder Max und Maxi Besser kennen. Diese beiden Symbolfiguren erzählen den Kindern immer wieder aus ihrem Alltag. Spielerisch wird den Erstklässlern so ein Verhalten näher gebracht, dass ihnen hilft mit alltäglichen, aber auch mit konflikthaften Situationen umzugehen. Max und Maxi haben Stärken und Schwächen, wie jedes Kind. Max ist ein eher lieber, ruhiger, manchmal auch ängstlicher und braver Junge. Maxi ist ein kreatives, wildes, mutiges und manchmal auch freches Mädchen.

Im Verlauf des ersten Schuljahres werden im Projekt konsequent soziale Kompetenzen gefördert. Im ersten Halbjahr geht es vor allem um die Individualität der einzelnen Schülerinnen und Schüler. In diesem Zeitraum nehmen die Klassenlehrerinnen am Projekt teil. Dies ermöglicht ihnen, einen guten Blick auf die Stärken und Schwächen ihrer Schülerinnen und Schüler zu bekommen. In diesem Zeitraum erhalten sie so auch einen Einblick in das präventive Projekt.  Mit Blick auf das einzelne Kind geht es vor allem um die Stärkung des Selbstwertgefühls. Im zweiten Halbjahr stehen dann mit Blick auf die Gemeinschaft Gefühle, Sprache und Verhalten im Mittelpunkt.

Den Schülerinnen und Schülern wird vermittelt, alle Gefühle – auch Wut und Angst – sind ok. Wichtig ist dabei allerdings, dass wir so mit unseren Gefühlen umgehen, dass wir weder uns selbst noch andere verletzen!

Am Ende des Projektes werden die Kinder aufgefordert eine gute Tat zu vollbringen. Die Erfüllung der guten Tat ist Voraussetzung dafür, dass die jeweiligen Klassen in der letzen Ma(x)chs- Besser-Stunde jede eine Urkunde erhalten. Die Urkunde ist Beleg dafür, dass die Klassengemeinschaft bewiesen hat, dass sie entsprechend der Werte der Schule miteinander gut umgehen (werden). Nach vollbrachter guter Tat erhält auch jedes einzelne Kind einen Ausweis über die Teilnahme am Projekt. Dieser Ausweis soll die Schülerinnen und Schüler daran erinnern, dass wir auch über das erste Schuljahr hinaus gewaltfrei miteinander umgehen (werden).

Sozialtraining - Ma(x)chs Besser

Unter der Leitung der Schulsozialarbeiterin führen wir ein Projekt zur Gewaltprävention und zum Sozialen Lernen durch.

Textfeld: Grundschule Erndtebrück

-Offene Ganztagsschule-